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Das DM-Rennen im Süden bleibt spannend

Stuttgart (DFBL/aob) — Der Kampf umden dritten Rang der 1. Bundesliga Süd bleibt weiter spannend. Stammheim und Waibstadt erhielten sich durch Erfolge weiterhin die Chance auf die DM-Teilnahme. Offenburg ist so gut wie abgestiegen, lediglich rechnerisch ist der Klassenerhalt noch möglich.

Endlich da, wo man nach dem eigenen Selbstverständnis ohnehin hingehört, steht der TV Vaihingen. Der Tabellenführer genießt derzeit eine perfekte Saison. Keinerlei Verletzungssorgen, ein großer Kader mit Spielern, die sich allesamt in beständig guter Form befinden, dazu gute Nerven in den entscheidenden Spielen. Die Aufgaben in der Liga stellen den TVV derzeit kaum vor Probleme, der Fokus liegt nach dem Gewinn des Europapokals im Januar bereits auf der DM Endrunde in Stuttgart. Kurzen Prozess machte man am Samstag mit dem TV Unterhaugstett, der nicht viel mehr als eine lästige Pflichtaufgabe auf dem Weg zum Titel darstellte.

Sollte beim TSV Pfungstadt jemand vergessen haben, wem man die jüngsten Erfolge verdankt, so wird er derzeit schmerzlich daran erinnert. Ohne Patrick Thomas bekommen die Hessen in der Liga kein Bein auf den Boden und verloren bereits das dritte Spiel in Folge. Nach Stammheim und Öschelbronn nutzte auch Waibstadt die Gunst der Stunde und nahm die Punkte gegen den Deutschen Feldmeister dankend an. Spannend bleibt die Frage wann Thomas wieder ins Geschehen eingreift, denn in der Liga könnte das am Ende den Ausschlag geben wer als drittes Team zur DM fährt, die Bedeutung für die Endrunde ergibt sich klar ersichtlich.

Vorübergehend ist der TV Stammheim da angekommen wo er so gerne auch am Saisonende stehen würde. Durch einen hart umkämpften Heimerfolg über Öschelbronn behielten sie Schwaben sich eine kleine Restchance doch noch bei der Heim-DM zu spielen. In der Tabelle profitiert man derzeit davon, dass Rosenheim eine Partie weniger absolviert hat, nächste Woche kommt es zum direkten Aufeinandertreffen.

Ein Spiel weniger als die Konkurrent hat nun der MTV Rosenheim, der am Wochenende spielfrei hatte. Nochmals alle Kräfte sammeln für den Endspurt heißt es für die Oberbayern, die sich gegen Stammheim, Offenburg und Pfungstadt die nötigen Punkte sichern wollen, um die erste DM-Teilnahme unter dem Hallendach klar zu machen.

Zu einem Dreikampf um den begehrten dritten Rang erklärte Waibstadt den Saisonendspurt. Mit einem knappen Sieg über Pfungstadt schoben sich die Kraichgauer wieder näher an die DM-Zone heran und haben bei verbleibenden Spielen gegen Offenburg und Unterhaugstett beste Chancen auf vier weitere Punkte.

Die große Chance, die Saison mit der DM-Teilnahme zu krönen hat der TV Öschelbronn in Stammheim vergeben. Gegen angeschlagene Gäste spielte man selbst zu wechselhaft, um die Punkte zu entführen. Zwar kann man gegen Offenburg wohl mit Punkten rechnen, gegen Vaihingen/Enz aber scheint ein Erfolg derzeit ausgeschlossen. Immerhin ist auch in Richtung Abstieg kaum noch Gefahr. Rechnerisch könnte man zwar noch hinter Offenburg rutschen, aber realistisch betrachtet besteht diese Gefahr nicht.

Wie Rosenheim betrachtete auch die FFW Offenburg den Spieltag von der heimischen Couch aus, und mussten mit ansehen, wie sich die Nichtabstiegszone weiter entfernte. Nur mit drei deutlichen Siegen aus den letzten Spielen und gleichzeitigen hohen Niederlagen Waibstadts oder Öschelbronns, könnten die Südbadener am Ende vielleicht über das bessere Satzverhältnis doch noch in der Liga bleiben, viel mehr als Rechenspiele sind diese Überlegungen aber nicht.

Der Abstieg ist für den TV Unterhaugstett schon seit einigen Wochen besiegelt, bei den Schwaben wird man die Feldrunde bereits herbei sehnen. Gegen Vaihingen/Enz setzte es eine deftige 0:5 Niederlage, die letzten Spiele im Oberhaus bestreitet man gegen Waibstadt und Pfungstadt.