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Den letzten DM-Platz sicherte sich im Endspurt der MTV Rosenheim, der nun Vaihingen/Enz und Pfungstadt in die SCHARRena Stuttgart begleiten darf. Die FFW Offenburg ist neben dem TV Unterhqaugstett der zweite Absteuger der Saison. Am Ende musste der Satzquotient die Entscheidung zwischen den punkt- und satzgleichen Teams aus Offenburg und Öschelbronn fällen.
Ohne Probleme hat der TV Vaihingen/enz die Meisterschaft im Süden eingefahren. Auch im letzten Saisonspiel gegen Stammheim waren die Enzer nicht zu bezwingen und gewannen klar mit 5:0. Nach dem Europapokalsieg wird nun das Double mit der Deutschen Meisterschaft angepeilt.
Erneut ohne Angreifer Patrick Thomas ging der TSV Pfungstadt in die Partie gegen Rosenheim. Erneut musste man sich in dieser Aufstellung geschlagen geben, am zweiten Platz in der Tabelle änderte die Niederlage allerdings nichts mehr. Die große Frage lautet nun: Spielt Patrick Thomas bei der Deutschen Meisterschaft, oder wird ihm weitere Rekonvaleszenzzeit zugestanden.
Den Vierkampf um den dritten DM-Platz hat der MTV Rosenheim für sich entschieden. Aufgrund der Niederlage Stammheims waren die Rosenheimer ohnehin schon qualifiziert, doch die Oberbayern ghingen ganz auf Nummer Sicher und schlugen Pfungstadt mit 5:3. Für den MTV bedeutet das die erste Hallen-DM überhaupt.
Hart zwischen Abstiegskampf und DM-Qualifkation steuerte der TV Waibstadt durch die Endphase der Saison. Mit einem abschließenden 5:1 Sieg über Unterhaugstett beenden die Kraichgauer die Saison sogar auf Rang vier - ein beachtliches Ergebnis, war man doch als selbsternannter Abstiegskandidat in die Saison gestartet.
Dass die letzte minimale Chancen auf die DM-Qualifikation nicht genutzt werden würde, sahen die Zuschauer des letzten Spiels beim TV Stammheim deutlich. Erneut mit einer Rumpftruppe, die selbst in der 2. Bundesliga Probleme hätte, vorne mitzuspielen, ging der TVS in Vaihingen/Enz mit einer 0:5 Klatsche unter. Am Ende muss der DM-Ausrichter sogar noch froh sein, nicht in ärgere Abstiegsgefahr geraten zu sein, am Ende sind es gerade zwei Punkte Distanz zum siebten Rang.
In einem Herzschlagfinale sicherte sich der TV Öschelbronn den Klassenerhalt. In Offenburg verlor man zwar das Endspiel um den Klassenerhalt, sicherte sich aber vier Satzgewinne was in der Endabrechnung für den Klassenverbleib ausreicht. Punkt- und Satzgleich mit Offenburg rettet ein Satzquotient von 0,85 den Klassenerhalt.
Mit einem Satzquotient von 0,83 und somit nur geringfügig schlechter als Öschelbronn schließt die FFW Offenburg die Saison ab. Mit dem Abstieg der Südbandener endet eine Ära, denn seit Jahrzehnten spielte Offenburg ununterbrochen in der 1. Bundesliga.
Eine weitere klare Niederlage setzte es für den TV Unterhaugstett zum Abschluss der Saison. Mit 1:5 verloren die Rubo-Negros gegen Waibstadt und gewannen durch die 14 Spiele der Saison gerade 14 Sätze.