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Vaihingen will wieder den Cup holen

Michael Marx (l.) und der TVV wollen am Wochenende in Grafenau jubeln (Foto: DFBL/Schönwandt)

Michael Marx (l.) und der TVV wollen am Wochenende in Grafenau jubeln (Foto: DFBL/Schönwandt)

Vaihingen/Enz (DFBL/bec) — Nach dem Sieg bei den Manor Indoors in Bad Ragaz in der Schweiz am vorigen Wochenende steht für den TV Vaihingen am kommenden Wochenende nun das nächste Highlight an: Beim Hallen-Europacup in Grafenau will der deutsche Meister nach dem Titel greifen. Vor dem Turnier sprach die DFBL mit Vaihingens Nationalspieler Michael Marx.

Mit dem Sieg beim wohl bestbesetzten Hallenturnier der Welt am vorigen Wochenende hat der Deutsche Hallenmeister schon einmal eine Duftmarke gesetzt. Dabei wurde bei den Manor Indoors noch einiges ausprobiert: "Da nutzten wir die Spiele auch, um den Formstand der Spieler abzurufen", sagt TVV-Abwehras Michael Marx. "Unser Trainer Markus Knodel hat während eines Spiels oder zu jedem Spiel immer die komplette Abwehrreihe ausgetauscht. Wir hoffen, dass wir den Schwung von den Manor Indoors mit nach Grafenau nehmen können."

Die Devise für den TVV ist klar: "Es gibt für uns kein Minimalziel. Wir wollen nach 2009 den Pokal wieder nach Vaihingen holen."

Doch die Gegner sind alles andere als Leichtgewichte: "Am Europapokal nehmen mit Kremsmünster und Grieskirchen zwei harte Brocken teil, welche mit zu den besten Hallenmannschaften in Europa zählen."

Im Halbfinale geht's gleich gegen den Zitelverteidiger Kremsmünster, der fünf aktuelle österreichische Nationalspieler im Kader hat. Marx selbstbewusst: "Ich denke , dass wir mit Kremsmünster wohl das schwerste Los gezogen haben, aber ich denke, das gleiche wird Kremsmünster auch sagen. Wenn wir druckvoll aus der Angabe spielen und beim Rückschlag unsere Chancen nutzen, denke ich, dass wir uns auch gegen Kremsmünster nicht verstecken brauchen. Der Respekt ist da, jedoch die Angst fehlt."

Der Weltmeister weiter: "Wie man auch bei den Manor-Indoors gesehen hat, ist Jona keine Hallenmannschaft im Vergleich zu den anderen beiden Teams aus Österreich. Grieskirchen kann ich immer schlecht einschätzen, jedoch wird hier viel von Dietz (Dietmar Weiß) abhängig sein. Ich denke, dass sich Grieskirchen deutlich im Halbfinale durchsetzt."

Vaihingens ist jedenfalls bestens gewappnet für Grafenau: "Bei den Manor Indoors waren alle acht Spieler des Kaders mit von der Partie und bis jetzt sind auch weiterhin alle fit für das Wochenende. Somit kann Knodel auf den kompletten fitten Kader zurückgreifen."

Alle Infos zum Europacup in Grafenau gibt's unter www.faustball-europacup2012.de