News
Termine
  März 2010   » 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
Shop

Aufkleber, Flyer, Bücher etc. online bestellen

GEMÜ
GEMÜ unterstützt den Spitzenfaustball der weiblichen Nationalmannschaften
GHP
GHP unterstützt den Spitzenfaustball der männlichen Nationalmannschaften
Sie sind hier: Startseite » News » Aktuell » Umfrage: Bundesligisten für Einzelspieltage  · 

Umfrage: Männer-Bundesligisten für Einzelspieltage

Hannover/Hamm (DFBL/jbe) — Wie stehen die Bundesliga-Vereine der Männer zum Thema Einzelspieltage auf dem Feld? Das wollte die Deutsche Faustball-Liga von ihren Bundesligisten wissen. Jetzt hat DFBL-Vizepräsident Dirk Schachtsiek die Ergebnisse der Umfrage vorgestellt - mit einem deutlichen "Ja" für die Einzelspieltage.

Im Jahr 2006 wurden in der 1. Bundesliga der Männer in der Feldsaison Einzelspieltage durchgeführt. In einer ersten Umfrage unter den damaligen Bundesligamannschaften nach der Premierensaison wurde das neue System mit 13:3 Stimmen sehr positiv aufgenommen. Nach den Erfahrungen aus vier weiteren Spielzeiten hat das Präsidium der DFBL nun eine neuerliche Umfrage gestartet. Ziel war es, ein aktuelles Meinungsbild der Vereine zu erhalten und gegebenenfalls auch über mittelfristige Änderungen anzudenken.

12 Teams für, 6 gegen Einzelspieltage

Das Ergebnis: Von den 20 angeschriebenen Vereinen aus den Nord- und Süd-Bundesligen haben 18 geantwortet. Für die derzeitige Regelung mit Einzelspielen haben sich zwölf Clubs ausgesprochen, sechs sind dagegen. Mehr Doppelspieltage wurden von zwölf Vereinen gewünscht, sechs sprachen sich dagegen aus. Für eine Saisonverkürzung waren zwölf der Befragten, vier stimmten hier mit nein.

„Die Tendenz ist also relativ eindeutig“, sagt DFBL-Vizepräsident Dirk Schachtsiek, zuständig für den Bereich Spielbetrieb Bundesliga. „Auffällig ist, dass alle Contra-Stimmen bezüglich der Einzelspiele aus dem Norden kommen.“

Vorschläge zur Umgestaltung vom TV Stammheim

Während der Norden also seine Unzufriedenheit mit der bisherigen Regel kundgetan hat, hat man sich im Süden bereits einige Alternativen einfallen lassen. In Stammheim hat man bewusst quergedacht. Alwin Oberkersch vom TV Stammheim: „Wir kamen zu dem Schluss, dass vielleicht eine grundlegende Umgestaltung als weitere Alternative in Betracht gezogen werden sollte.“ Herausgekommen sind drei Konzepte – vom Bundesliga-Spieltag als Tagesevent über eine einfache Runde mit Playoffs bis zur Turnierserie – die die Stammheimer nun mit den Vertretern anderer Bundesligisten diskutieren möchten. Oberkersch: „Sehr gerne würden wir gemeinsam mit möglichst vielen ein Liga-Brainstorming abhalten, bei dem wir unsere Meinungen austauschen und vielleicht gemeinsam einen Vorschlag für zukünftige Feldsaisons finden, der unseren Vorstellungen am ehesten entspricht.“

Workshop und Hearing zu den neuen Ideen

Im Rahmen der „Stuttgart-Open“ laden die Stammheimer daher am Samstag, 17. April, zu einem Workshop ein. Als Vertreter der DFBL wird aller Voraussicht nach Präsidiumsmitglied Rainer Frommknecht dabei sein.

DFBL-Vize Schachtsiek: „Im September soll dann auf der Deutschen Meisterschaft in Delmenhorst ein gesamtes Liga-Hearing stattfinden, um konkrete Änderungen vorzuschlagen.“