FAUSTINA e.V. unterstützt Leistungs- und Spitzen-Faustball der weiblichen Nationalmannschaften.

Öschelbronn (DFBL/jal) — Seit vergangenem Samstag stehen _alle_ Teilnehmer für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga Süd fest. Damit sind für das Event am 31. Juli in Öschelbronn auch organisatorisch die letzten Fragezeichen beseitigt.
Mit dem Staffelsieger TV Waldrennach und dem nachgerückten Drittplatzierten TSV Grafenau werden zwei schwäbische Vereine die Fahnen der 2. Bundesliga Süd hochhalten. Hinzu kommt der TV Weisel und der Gastgeber, der TV Öschelbronn.
Der Zweitplatzierte TV Segnitz zog am Samstag seine Teilnahme zurück und wurde daraufhin durch die Grafenauer ersetzt. Grafenaus Trainer Karl Katz zur Entwicklung am vergangenen Wochenende: "Wir sind natürlich überrascht, dass wir an den Aufstiegsspielen teilnehmen können. Das war so nicht absehbar. Als Aufsteiger hatten wir natürlich auch nicht das Ziel, direkt wieder den Aufstieg anzupeilen. Dennoch treten wir natürlich sehr gerne an, für unsere junge Mannschaft sind das wertvolle Erfahrungen. Wir stellen uns gerne der sportlichen Herausforderung." Als Favoriten bezeichnet Katz den gastgebenden TV Öschelbronn und den TV Weisel. Aber natürlich möchte er die eine oder andere Überraschung nicht ausschließen.
Unter ähnlichen Vorzeichen ging der TV Waldrennach in die Saison. Erste Prämisse war der schnelle Klassenerhalt in einer sehr ausgeglichenen Liga. Selbst zu Rückrundenbeginn dachte im Lager der Schwaben noch niemand an die Aufstiegsspiele, wie Abwehrspieler Martin Neuweiler berichtet. "Für die Aufstiegsspiele haben wir uns keine konkreten Ziele gesetzt. Natürlich möchten wir den Aufstieg realisieren, um Erstligaluft zu schnuppern. Aber bei einem Scheitern am kommenden Sonntag sind wir auch nicht enttäuscht."
Im Gegensatz dazu war für den TV Weisel schon vor der Saison der Aufstieg das einzige Ziel. Nach zweimaligem Scheitern bei den vorangegangenen Aufstiegsspielen will man es getreu dem Motto beim dritten Mal besser machen. Nach einer Hinrunde ohne Niederlage, ging man erstmals im Rückspiel gegen den TV Öschelbronn als Verlierer vom Platz. 28:4 Punkte zeugen dennoch von einer dominanten Rolle und lassen das Potenzial der Mannschaft erahnen. Dieses ist mit mehreren aktuellen und ehemaligen Jugend-Nationalspielern im Übermaß vorhanden. Verzichten müssen die Weiseler dabei leider auf ihren etatmäßigen Hauptangreifer Roman Debus. Dennoch ist es den Mittelrheintälern zuzutrauen, den Aufstieg zu realisieren.
Keine Diskussionen gab es beim TV Öschelbronn, als es um das Saisonziel ging. Als Absteiger aus der 1. Bundesliga, darüber hinaus mit einem durchweg erstligaerfahrenen Kader ausgestattet, wäre alles andere als die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen nicht denkbar gewesen. Jedoch blieb man auch von Verletzungsproblemen verschont, die bei der kleinen Kadergröße durchaus zu Komplikationen hätten führen können. Daher wurde der TVÖ seiner Favoritenrolle erwartungsgemäß gerecht und hatte nur in vier Spielen einen Satzverlust zu verzeichnen. Die einzige Saisonniederlage gab es aber ausgerechnet gegen den TV Weisel. Hinzu kommt, dass der TVÖ als einzige Mannschaft auf drei erstligaerfahrene und schlagkräftige Angreifer bauen kann, was bei drei Spielen an einem Tag und dem damit verbundenen Kräfteverlust ein unschätzbarer Vorteil sein könnte.
Spielbeginn ist am Sonntag, 31. Juli um 11 Uhr im Faustballstadion auf der Steig in Öschelbronn. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist erstligareif gesorgt.
Spielplan:
Sonntag, 31.Juli 2011, 11.00 Uhr, Niefern-Öschelbronn, Faustballstadion "Auf der Steig":
1. TV Öschelbronn (1.West) - TV Weisel (2.West) :
2. TV Waldrennach (1.Süd) - TSV Grafenau (2.Süd) :
3. TV Öschelbronn (1.West) - TSV Grafenau (2.Süd) :
4. TV Waldrennach (1.Süd) - TV Weisel (2.West) :
5. TV Weisel (2.West) - TSV Grafenau (2.Süd) :
6. TV Öschelbronn (1.West) - TV Waldrennach (1.Süd) :