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Große Freude über Platz 2 beim Ahlhorner SV
Arnreit (DFBL/bec) — Zum dritten Mal in Folge sicherte sich Union Arnreit am Sonntag den Europapokal-Titel bei den Frauen. Im Finale setzte sich das Team des Gastgebers äußerst knapp mit 3:2 gegen den Deutschen Meister Ahlhorner SV durch. Der SV Moslesfehn wurde am Ende Vierter.
Nachdem sich die beiden deutschen Vertreter am Samstag als Gruppenzweite für das Semifinale qualifiziert hatten, gab es dort am Sonntag zwei ganz unterschiedliche Partien zu sehen. Während der SV Moslesfehn den Finaleinzug bei der klaren 0:3-Niederlage (3:11, 6:11, 6:11) gegen Titelverteidiger und Gastgeber Union Arnreit klar verpasste, setzte sich der Ahlhorner SV mit 3:1 (14:12, 13:15, 11:1, 11:5) gegen FBC Askö Urfahr durch.
Im Finale sahen die rund 500 Zuschauer dann eine packende Begegnung zwischen den beiden besten Teams des Kontinents. Ahlhorn sicherte sich den ersten Satz mit 11:7, verlor die nächsten beiden klar mit 2:11 und 5:11. Als die Fans des Gastgebers schon fast den Titel feiern wollten, kämpfte sich das ASV-Team noch einal zurück in die Begegnung, glich mit 11:9 zum 2:2-Zwischenstand aus. Nichts für schwache Nerven war der Entscheidungssatz, bei dem sich die Gastgeberinnen mit 9:5 einen komfortablen Vorsprung erarbeiten konnten. Doch Ahlhorn holte in der Folge beinahe die unmöglichsten Bälle noch heraus und glich zum 9:9 aus. Magdalena Lindorfer holt mit dem Punkt zum 10:9 den ersten Matchball für Arnreit, Ahlhorn gelang aber wiederum der Ausgleich. Ein weiterer Winner von Magdalena Lindorfer und ein Rückschlag in die Leine von den Norddeutschen entschieden schließlich die Partie zu Gunsten von Arnreit, die sich mit dem dritten Sieg in Folge den Wanderpokal der IFA endgültig sichern konnten.
Im kleinen Finale hatte zuvor der Ahlhorner SV eine deutliche Niederlage einstecken müsen: Mit 0:3 (7:11, 12:14, 6:11) musste sich das deutsche Team Askö Urfahr klar geschlagen geben.
Das Endklassement:
1. Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit (A)
2. Ahlhorner SV (D)
3. FBC Askö Urfahr (A)
4. SV Moslesfehn (D)
5. Remeco Reichel SSB TV Neusiedl/Zaya (A)
6. FBE STV Schlieren (CH)
7. FBT Amsteg (CH)
8. SSV Bozen (I)