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Stuttgart (DFBL/aob) — Der tiefe Fall des TV Stammheim setzt sich in der 1. Bundesliga Süd fort. Der ehemals als DM-Kanidat gehandelte Club steckt inzwischen im Abstiegskampf. Rosenheim hingegen punktet weiter setzt die Siegesserie fort und darf inzwischen etwas freier atmen.
Internationale Aufgaben hatte Tabellenführer TSV Pfungstadt auf dem Programm stehen und blieb in der 1. BL Süd spielfrei.
Auf dem zweiten Rang landete der TV Unterhaugstett gegen Rosenheim einen wichtigen 5:3 Sieg und baute seine Führung auf Verfolger Vaihingen/Enz auf inzwischen sechs Punkte Vorsprung aus. Mit dem zehnten Sieg im elften Spiel darf der TVU inzwischen auch rechnerisch sicher für die DM-Endrunde planen und hat sogar den zweiten Platz bereits sicher.
Verfolger Vaihingen/Enz patzte derweil und verlor sein sonntägliches Spiel gegen Rosenheim mit 2:5. Nach der Satzpause sah man sich sogar schon mit 0:4 Sätzen im Rückstand, bevor man mit zwei Satzgewinnen immerhin etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Die DM-Qualifikation dürfte trotz der Niederlage in trockenen Tüchern sein, bei vier Minuspunkten Vosprung auf Verfolger Offenburg dürfte nichts mehr anbrennen auch wenn der TVV sich derzeit nicht in überzeugender Form präsentiert.
Auf den vierten Platz geklettert ist die Offenburger FG, die in Stammheim einen perfekten Tag erwischte. Beim 5:0 Erfolg musste man nicht einmal glänzen, um den schwachen Gegner klar zu besiegen, wie Mark Borrho nach dem Spiel resümierte: ": „Wir haben heute konstant gespielt. Die Stammheimer hatten nicht ihren besten Tag. Dadurch hatten wir auch keinen Druck und konnten unsere Eigenfehlerquote nach unten schrauben. Das war der Grund für unseren Sieg heute."
Erschreckend außer Form präsentierte sich der TV Stammheim, dessen Talfahrt mit der sechsten Niederlage am Stück fortgesetzt wurde. Beim 0:5 gegen Offenburg hatten die Nordstuttgarter nichts entgegen zu setzen und mussten eine schmerzhafte Klatsche hinnehmen. Durch die Niederlage rutscht Stammheim sogar gefährlich nahe an die Abstiegsränge heran und muss sich bis zum Ende der Saison mit Abstiegssorgen plagen.
Sorgen dieser Art kann der MTV Rosenheim mehr und mehr abstreifen. In der Tabelle stehen die Oberbayern zwar nach wie vor nur auf dem sechsten Rang, aber mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen zeigt der Trend klar nach oben. Nach der Niederlage gegen Unterhaugstett ließ man in Vaihingen/Enz einen Auswärtssieg folgen und sicherte sich dabei echte Big Points. Bei bereits zwei Punkten Vorpsprung auf die Abstiegszone geht man in die letzten beiden Spiele gegen die Aufsteiger, die bei der derzeitigen Form keine allzu große Hürde darstellen sollten.
Das Prinzip Hoffnung herrscht nach wie vor beim TV Schweinfurt-Oberndorf vor. In Waibstadt steigerte man sich nach dem Auftaktsatzverlust und gewann das Spiel mit 5:1 Sätzen. "Gegen die stark ersatzgeschwächten Waibstädter haben wir mit einer durchschnittlichen Leistung unsere Chance auf den Nichtabstieg gewahrt", freute sich Trainer Joachim Sagstetter nach der Partie.
Keine Chance mehr auf den Klasserhalt hat indes der TV Waibstadt. Ohnehin schon ohen Sieg in der Hirnudne, plagen die Kraichgauer in der Rückrunde noch große persobnelle Probleme. Neben Sebastian Probst (Beruf) und Oliver Spätz (verletzt) fiel für das Spiel gegen Schweinfurt auch noch Marco Schäfer kurzfristig aus. "Kai Braun war der einzige Akteur unser nominellen Stammfünf. Mit einer verstärkten zweiten Mannschaft ist man in der 1.Bundesliga eben chancenlos" erkannte Rainer Frommknecht die Unterlegenheit seiner Mannschaft nach der Partie an.