FAUSTINA e.V. unterstützt Leistungs- und Spitzen-Faustball der weiblichen Nationalmannschaften.

Gold und Silber an die beiden Teams Deutschland U18, Foto: Claus Damm
Jona/Schweiz (DFBL/bec) — Nächster Titel für den deutschen Faustball-Nachwuchs! Bei der U18-Europameisterschaft in Jona/Schweiz sicherte sich die weibliche U18-Auswahl am Sonntag den EM-Titel. Für die männliche U18 reichte es zur Silbermedaille
Als Zweite hatten sich U18-Mädels der Bundestrainer Dorothee Schröder und Frank Laux die Vorrunde beendet. Hier gab es klare Siege gegen Tschechien und Italien (jeweils 2:0), einen knappen 2:1-Erfolg gegen die Schweiz und eine ebenso knappe 1:2-Niederlage gegen das österreichische Team. Richtig knapp wurde es auch am Sonntag, als die deutschen Nachwuchsfaustballerinnen sich mit 3:2 (11:4/8:11/8:11/11:7/11:4) gegen den Gastgeber durchsetzen konnten. Das Finale geriet dann zu einer klaren Angelegenheit: Mit 3:0 (7:11/8:11/8:11) sicherte sich das deutsche Team nach dem WM-Titel im vorigen Jahr nun auch die Europameisterschaft und ließ sich dabei auch nicht von einem Gewitterschauer aus dem Konzept bringen.
Das Endklassement:
1. Platz Deutschland
2. Platz Österreich
3. Platz Schweiz
4. Platz Italien
5. Platz Tschechien
Für Deutschland spielten:
Jana Rapp, Susanna Meiners, Kristin Eggert, Fenka Stallecker, Sarak Reinecke, Theresa Schröder, Jacqueline Zaddach, Carolin Damm, Lisa Kübler und Seike Diekmann. Trainer: Dorothee Schröder und Frank Laux
U18-Jungs holen Silber
Zur Goldmedaille hat es bei den U18-Jungs nicht ganz gereicht. Die Auswahl des Trainerduos Roland Schubert und Hartmut Maus musste sich am EM-Wochende gleich zweimal dem Gastgeber geschlagen geben In der Vorrunde unterlag man den Schweizern knapp mit 2:3. Die weiteren Partien des ersten Tages gegen Italien und Österreich wurden jeweils deutlich mit 3:0 Sätzen gewonnen. Im Halbfinale am Sonntag ließ man den Österreichern beim 3:0 (11:/11:7/11:5) erneut keine Chance. Im Endspiel war die Schweiz dann den entscheidenden Tick besser. Vor eigeneml Publikum gewannen die Eidgenossen auch ihre zweite Partie gegen Deutschland mit 3:2 (11:8/8:11/11:3/6:11/11:8).
Das Endklassement:
1. Platz Schweiz
2. Platz Deutschland
3. Platz Österreich
4. Platz Italien
Für Deutschland spielten:
Marcel Stoklasa, Felix Klassen, Sebastian Kögel, Kevin Schmalbach, Ruben Schwarzelmüller, Hendrik Vetter, Luca Weber, Philipp Hoffmann, Jan Ehrhardt und Dennis Gruber. Trainer: Roland Schubert und Hartmut Maus.
Viele Infos zur U18-EM gibt's bei Ausrichter TSV Jona: www.u18-em.fbjona.ch/
Bericht des Bundestrainers Roland Schubert:
DFBL-RS Die Mädchen um das Trainerteam Dorothee Schröder, Frank Laux und Jan Dinglinger spielten auf der Sportanlage Grünfeld in Jona am Zürichsee die Steilvorlage für das Jungenteam. Sie hatten bei strömenden Regen die Mannschaft aus Österreich mit 3:0 (11:7, 11:8, 11:8) sicher im Griff. Besonders Aufschlägerin und Mannschaftsführerin Fenja Stalllecker vom TV Öschelbronn sowie Hauptangreiferin Theresa Schröder vom TV Jahn Schneverdingen hielten die Österreicherinnen mit einem variablen Angriffsspiel auf Distanz. Dabei hatte die deutsche Mannschaft in der Vorrunde gegen das Team Austria mit 1:2 (13:11, 5:11, 8:11) die einzige Turnierniederlage erfahren. In der Neuauflage des letztjährigen WM-Endspiels im katalonischen Lloret de Mar behielt wiederum die deutsche Mannschaft die Oberhand.
Noch vor Spielgewinn mit dem neuen Mächen-Europameister jubelnd, gingen die Jungen um das Trainergespann Roland Schubert und Hartmut Maus hochmotiviert in die Partie gegen den Gastgeber aus der Schweiz. In der Vorrunde gab es zwischen den beiden Teams schon eine höchst intensive Auseinandersetzung, die die Eidgenossen mit 3:2-Sätzen für sich entschieden. Das Finale lenkte sich automatisch in die selben Bahnen. Jedes Team nutzte immer eine eigene starke Phase, um einen Satz für sich zu entscheiden. So musste unweigerlich der fünfte Satz entscheiden. Bis zum Seitenwechsel war die Partie bei der 6:5-Führung für die Schweiz ausgeglichen. Der Schweizer Kapitän und Hauptangreifer Raphael Schlattinger nutzte wiederum eine Schwächephase des deutschen Teams. Die Schweiz ging mit 8:5 und 10:7 in Führung. Deutschland wehrte den ersten Matchball zum 10:8 ab. In der Folge konnte der deutsche Angriff mit Dennis Gruber vom TV Wünschmichelbach und Luca Weber vom TV Weisel drei klare Chancen nicht verwerten, so das der überragende Linkshänder Schlattinger den spektakulären Siegpunkt auf die Grundlinie setzte. Der amtierende Europa- und Weltmeister Deutschland muss dieses Mal mit Silber vorlieb nehmen.