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Viel Arbeit für Ahlhornerinnen

Der Ahlhorner SV mit Janna Meiners blebt weiter ungeschlagen (Foto: Schönwandt)

Der Ahlhorner SV mit Janna Meiners blebt weiter ungeschlagen (Foto: Schönwandt)

Hamm (DFBL/saw) — An der Tabellenspitze der Frauen-Bundesliga Nord zieht der Ahlhorner SV weiter einsam seine Kreise. Doch die weiße Weste hätte das ungeschlagene Team von Trainerin Edda Meiners am Wochenende fast verloren.

In letzter Sekunde konnte der Ahlhorner SV der ersten Saisonniederlage gegen den Gastgeber vom TV Westfalia Hamm entkommen. Bei nassem Boden starteten die Westfalinnen sicher und über weite Strecken überlegen in die Begegnung. Die 2:0-Satzführung wusste das Team um Trainer Jan Pannewig schließlich nicht in einen Sieg zu verwandeln. Bei zunehmend trockenerem Boden stellte sich der ASV langsam auf den Gegner ein und beendete die Partie am Ende mit 3:2.

In Bedrängnis kamen die Ahlhornerinnen auch im zweiten Spiel des Tages gegen den TSV Eldagsen über längere Phasen. Vor allem durch die druckvollen Angaben von Brigitte Matthiesen geriet die Abwehrreihe mit Annika Lohse und Sarah Reinecke ein ums andere Mal ins Straucheln. Dennoch blieb der Favorit seiner Rolle gerecht, siegte mit 3:0 und steht weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Eine weitere Niederlage mussten das Team aus dem hannoverschen Vorort gegen den TV Westfalia Hamm hinnehmen. Zwar gestalteten sich die ersten beiden Sätze relativ knapp, jedoch behielten die Westfalinnen immer die Nase vorn und verbuchen weitere Punkte auf dem Haben-Konto. Von Abstiegssorgen kann in Hamm nun keine Rede mehr sein. Der TSV Eldagsen hat dagegen nach wie vor nur zwei Punkte Vorsprung vor dem Abstiegskandidaten aus Voerde und hat die Klasse noch nicht gesichert.

Kein leichtes Programm hatte die Mannschaft vom TV Voerde am ersten Spieltag der Rückrunde zu bewältigen. Mit SV Moslesfehn und dem TV Jahn Schneverdingen warteten gleich zwei harte Brocken auf die Rheinländerinnen. Dennoch hielt man phasenweise gut mit und konnte die „Großen“ ein wenig ärgern. Beide Partien gingen jeweils 3:1 an die Gäste, wodurch Voerde sich weiterhin im Tabellenkeller wiederfindet.

Die Begegnung zwischen Moslesfehn und Schneverdingen wurde erst im fünften Satz entschieden. Die 1:0-Satzführung konnten die Moslesfehnerinnen umkehren und zeigten im letzten Satz, dass sie auf Platz zwei der Tabelle gehören. Durch einen Sieg hätte der TV Jahn den VfK vorerst abhängen können. Nun teilen sich beide Mannschaften den dritten Platz der Tabelle, durch den das Ticket zur DM in Vaihingen/Enz gesichert wird.

Ohne Überraschung verlief die Begegnung zwischen dem VfK Berlin und dem USC Bochum. Vor allem im ersten Satz hatten die Bochumerinnen kein Wörtchen mitzureden, als Berlin mit 9:1 davon zog. Davon wachgerüttelt, konnte man in den folgeden Sätzen besser mithalten. Berlin nutzte die Gelegenheit um auch andere Aufstellungen auszuprobieren, sodass Birgit Hoppe für Karen Meyer die Rolle des Hauptangreifers übernahm. Mit 3:0 endet das Spiel zu Gunsten des Gastgebers vom VfK.

Ohne Punkte und mit nur einem Satzgewinn kehrt der USC nach Hause zurück. Denn auch gegen den TSV Schülp konnte man keinen Erfolg feiern und wartet weiterhin auf den ersten Erfolg dieser Saison.

Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich die langjährigen Konkurrenten aus Berlin und Schülp. Entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf nahm das wechselhafte Wetter. Bei nassem Boden war es der TSV Schülp, der die Nase vorn hatte, während der VfK davon profitierte, dass die Sonne zurückkehrte. Probleme im Spielaufbau führten am Ende dazu, dass Schülp nicht den nötigen Druck aufbauen konnte, wodurch das Team von Trainer Christian Lee als glücklicher Sieger vom Platz ging. Der VfK hält vorerst weiter Anschluss an den DM-Aspiranten und muss sich noch nicht vom Traum der erstmaligen Qualifikation verabschieden. Schülp bleibt weiterhin punktgleich mit Hamm im Mittelfeld der Tabelle und muss sich mit dem Gedanken anfreunden, nicht an den Erfolg der letzten Feldsaison anknüpfen zu können.