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Silke Eber: "Wir haben ein tolles Turnier gespielt!"

Bundestrainerin Silke Eber ist stolz auf ihre Silbermedaillengewinnerinnen

Bundestrainerin Silke Eber ist stolz auf ihre Silbermedaillengewinnerinnen

Santiago de Chile (DFBL/bec) — Als Vizeweltmeister beendeten die deutschen Faustball-Frauen am Wochenende das Turnier von Santiago de Chile. Mit etwas Abstand hat nun Bundestrainerin Silke Eber ihr Fazit gezogen. "Wir sind nicht nur ins Endspiel eingezogen und durften die Silbermedaille entgegennehmen, die Mannschaft hat auch ein fantastisches WM-Turnier gespielt", sagt sie nicht ohne Stolz.

"Vor rund eineinhalb Jahren entwickelten wir unsere Vision: „Wir holen uns die Sterne vom Himmel!“, mit der Silbermedaille um den Hals sind wir nun von den Weltmeisterschaften der Frauen in Santiago de Chile nach Hause zurückgekehrt. Grund genug, um ein kleines Fazit nach dieser WM zu ziehen!

Wir haben vor dieser WM sicherlich nicht zu den Topfavoriten auf den Titel gezählt. Um es ein wenig drastischer auszudrücken: Viele Faustballfans haben uns nicht allzu viel bei diesen Welttitelkämpfen zugetraut. Nach Platz drei bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr, der für uns alle sehr enttäuschend war, war die Erwartungshaltung im eigenen Land an unser Team auf ein Minimum gesunken.

Wir sind nicht nur ins Endspiel eingezogen und durften die Silbermedaille entgegennehmen, die Mannschaft hat auch ein fantastisches WM-Turnier gespielt. Wir haben uns in Santiago toll präsentiert. Weniger die Platzierung war am Ende das Entscheidende, viel mehr die Art und Weise, wie sich das deutsche Team in Santiago verkauft hat. Wir haben jede Herausforderung bei diesem Turnier angenommen, haben mutig und mit ganz viel Leidenschaft und Begeisterung gespielt und uns diesen zweiten Platz mehr als verdient.

Wir haben gegen alle großen Mannschaften bei dieser WM gewonnen, haben im Halbfinale gegen Europameister Schweiz ein fantastisches Spiel abgeliefert und haben mehr als deutlich unter Beweis gestellt, dass wir durchaus konkurrenzfähig sind. Die Mannschaft hat im gesamten WM-Turnier nur zwei schlechte Sätze gespielt. Es war vorher vielleicht klar, dass wir uns im Abwehr- bzw. Zuspielbereich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken brauchen, die Leistungsstärke des deutschen Angriffs dagegen wurde im Vorfeld sehr stark in Frage gestellt. Was die vier jungen Spielerinnen bei ihrer ersten WM-Teilnahme geleistet haben, hat - so glaube ich - alle mehr als überrascht und auch die letzten Kritiker überzeugen können. Es war toll, wie stark und selbstbewusst unsere jungen Angreiferinnen aufgetreten sind und toll auch, wie uns unsere Defensive bis ins Finale gebracht hat und im Endspiel nach einem fast schon aussichtslosen Rückstand auch wieder zurück ins Spiel gebracht hat.

Bedanken möchte ich mich natürlich in aller ersten Linie bei meiner Mannschaft für die gute Zusammenarbeit im Vorfeld der WM und auch während der Titelkämpfe, es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Team bei dieser WM betreuen zu dürfen. Aber auch bei meiner Co-Trainerin Sabine Carle und bei Kerstin Schmid für die medizinische Betreuung des Teams während der WM möchte ich mich ganz herzlich bedanken.. Außerdem sage ich ganz herzlichen Dank an unseren Delegationsleiter Ulli Meiners und auch an Edda Meiners und Erika Ansel, die uns während der WM-Tage nicht nur begleitet haben, sondern auch tatkräftig unterstützt haben.

Ein großer Dank geht natürlich auch an den Ausrichter der WM in Chile. Die Verantwortlichen in Santiago haben die WM auf eine ganz eigene und liebevolle Art und Weise ausgerichtet und organisiert. Natürlich möchte ich mich auch in Namen des gesamten Team Deutschlands bei unseren Fans bedanken, die keine Kosten und Mühen gescheut haben und uns lautstark bei dieser WM unterstützt haben.

Am Ende haben wir zwar nicht ganz die Sterne vom Himmel geholt, wenn ich aber an die Szenen nach dem Finale denke, als unsere Fans genauso wie die Spielerinnen auch Tränen in den Augen hatten, dann weiß ich, dass wir mit unserer Leistung die deutschen und auch die internationalen Fans erreicht und auch begeistert haben. Ich kann zwar mit dem Titel „Weltmeister der Herzen“ nicht allzu viel anfangen, dennoch haben wir sicherlich das ein oder andere „Fan-Herz“ gerade nach dem schwachen Auftreten im letzten Jahr zurückerobert und uns bei unseren Konkurrenten wieder ein wenig Respekt verschaffen können.

Meine Gratulation gilt natürlich den neuen Weltmeister Brasilien! Wir haben im Finale gegen einen starken Gegner verloren, dennoch können wir mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein.

Also Mädels, auch wenn es immer weh tut, ein WM-Finale zu verlieren, ihr könnt stolz auf euch sein und auf die Leistungen die ihr bei dieser WM-Endrunde gebracht habt, der Trainerstab ist auf jeden Fall sehr stolz auf diese Mannschaft! Ihr habt ein fantastisches WM-Turnier gespielt!
Mit einer großen Motivation gehen wir nun in das nächste Jahr! Schließlich steht die EM im eigenen Land an!"

Santiago de Chile, 23.11.2010
Silke Eber, Bundestrainerin Frauen